Energiewiesel - Energie & Umwelt

Nov30th

Wie spart man Kohlendioxid?

Vom ZDF gibt es aktuell eine nette Aktion zum Thema Energiesparen. Unter dem Motto “Wie retten Sie die Welt?” werden User aufgefordert ein kurzes Video einzusenden, in dem sie zeigen oder erklären wie sie Kohlendioxid sparen. (weiterlesen…)

Aug21st

Lohnt die Anschaffung einer Pelletsheizung?

Zuerst ein kurzer Überblick über das Heizmaterial

Stroh
Stroh gibt es getrocknet, sowie in Pelletform. Die Beschickung mit Peletts ist jedoch wesentlich einfacher.
Der Heizwert von Strohpellets liegt bei 5.000 kWh je Tonne

Holzpellets
Holzpellets bestehen aus gepressten Holzspänen. Der Vorteil gegenüber dem Heizen mit Holzscheiten ist der, dass die Pellets bereits bei der Herstellung getrocknet werden und daher kaum Feuchtigkeit ziehen (vorausgesetzt sie werden fachgerecht, also trocken, gelagert). Weil bei der Herstellung auf Chemikalien verzichtet wird, kann die Asche bedenkenlos über den Hausmüll entsorgt oder als wertvoller Pflanzendünger verwendet werden. Weil bei der Verbrennung zudem kein CO2 entsteht, sind sie sehr umweltfreundlich. Holzpellets sind einfach zu dosieren. Je mehr Wärme gewünscht wird, desto mehr Brennmaterial gibt man in den Ofen. Eine Tonne Holzpellets besitzt einen Heizwert von ca. 4.900 kWh.
Allerdings ist der Preis für Holzpellets höher, als der für Stroh (Holzpellets: 230 Euro je Tonne; Stroh: 150 Euro je Tonne), liegt allerdings immer noch deutlich unter dem Preis für Heizöl (370 €/t).

Restmüll
Restmüll ist einfach zu beschaffen, da er überall anfällt, wo Menschen sind, die Stromausbeute ist allerdings im Vergleich zu den anderen beiden Optionen eher gering.
Restmüll erzeugt einen Heizwert von 1,3 MJ je kg. Dies Entspricht bei einer Masse von einer Tonne einem Heizwert von gerade einmal 360 kWh
Außerdem kommen noch Kosten für das Pressen und Trocknen des Restmülls auf einen zu.

Kosten Pelletsheizung

  • Anschaffungskosten: 13.700 €
  • Betriebskosten: 997 €/Jahr
    im Vergleich - Heizölheizung: 1.735 €

Was kann man an Geld und Energie sparen im Gegensatz zu Heizöl?
Nun muss man vorsichtig sein. Zwar sind die Betriebskosten einer Pelletsheizung niedriger, dafür besitzt Heizöl aber einen Heizwert, der etwa dem 2,5 fachen entspricht (11.400 kWh/t). Man benötigt also etwa 2,5 mal so viele Pellets, wie man Heizöl brauchen würde.

Bei einem jährlichen Verbrauch von 3.500 kWh müsste man für die Pellets somit 164,29 ausgeben, für das Heizöl lediglich 113,60. Trotzdem spart man pro Jahr noch immer knappe 700 Euro. Eventuell gibt es auch noch Zuschüsse, weil man somit saubere Energie produziert. Da das aber von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich ist muss dies im Einzelnen recherchiert werden.

Mai29th

Umweltschutz eine Frage des Geldes?

Der Rügenbote hat den Trend nach nachhaltigen Produkten und umweltbewusstem Lebensstile unter die Lupe genommen und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass für die arme Unterschicht immer der Preis das entscheidende Kriterium sein wird.

Ist das so? Kann umweltbewusstes Verhalten nur von dem erwartet werden dem es an nichts mangelt und der sich teurere (weil nachhaltig und umweltschonend produzierte) Produkte leisten kann ohne verzichten zu müssen?

Liegt bei denen die kein wenig Geld haben keine Verantwortung? Natürlich wird jemand der am Hungertuch nagt mir den Vogel zeigen wenn ich ihm sage, dass er zur Zeit der Apfelernte gefälligst teure deutsche Äpfel und nicht die billige Ramschware aus Südamerika kaufen soll.

Aber wo zieht man die Grenze? Ab welchem Einkommen kann man ein gewisses Umweltbewusstsein erwarten? Wenn man bedenkt, dass in Deutschland Fernseher und Radio zum minimalen Grundbedarf gehören (und nicht gepfändet werden dürfen!) wird sicher auch die “Ökogrenze” in den Köpfen der Menschen sehr hoch angesetzt.

Was viele bei dieser Betrachtung vergessen ist, dass Umweltschutz nicht immer kosten muss. Wenn ich die Heizung ausmache und kurz Stoßlüfte anstatt des Fenster den ganzen Tag auf kipp und die Heizung auf Stufe 3 zu haben gehe ich nicht nur schonend mit unseren Ressourcen um, ich spare auch noch Energie und damit Geld!

Mai29th

Energiebilanz eines Computers

Über den hohen Stromverbrauch von Computern wissen wir wohl alle bescheid aber was bei der Produktion für Ressourcen verbraucht werden ist wirklich erschreckend.

In seinem Second-Life für gebrauchte Computer Artikel spricht das PHP Developer Blog von einem Verbraucht von 1.500 Liter Wasser und 5.300 kWh während der Herstellung eines Computers. Dazu kommen dann noch 1.850 Kg CO2 die in die Umwelt geblasen werden.

Außerdem ist ein durchschnittliches Netzteil in den letzten Jahren von 250 auf 500 Watt gestiegen. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit bis PCs mit ähnlichen Energie-Gütesigeln wie Waschmaschinen oder Kühlschränke ausgestattet werden.

Mai1st

4 Tipps zum Stromverbrauch von Computern

Bei Digital Inspiration läuft gerade eine Umfrage ob die User ihre PCs nachts anlassen oder ausmachen. In diesem Zusammenhang hat Amit Agarwal ein paar Fakten zum Thema PC und Energieverbrauch herausgesucht.

  • Ein Computer der durchgehend betrieben wird produziert (durch seinen Energieverbrauch) soviel CO2 wie 100-500 Bäume absorbieren können.
  • Ein Laptop verbraucht nur etwa ein Viertel der Energie die ein Desktop Rechner benötigt.
  • LCD Monitore verbrauchen nur ein Drittel der Energie eines CRTs.

Daher ein paar Tipps wie ihr euren Stromverbrauch reduzieren und somit euer Portemonai und die Umwelt schützen könnt:

  1. Schaltet den Monitor aus, wenn ihr in für 15 Minuten oder länger nicht benutzt.
  2. Schaltet den Computer aus, wenn ihr ihn für mehrere Stunden nicht benötigt.
  3. Wenn ihr einen neuen Monitor kauft, nehmt einen LCD. Die sind sowieso angenehmer für die Augen.
  4. Wenn ihr einen neuen Computer kauft, denkt über einen Laptop nach.

Wichtig ist, nicht den Standby Modus zu benutzen sondern die Geräte komplett auszuschalten und am besten die ganze Steckdose vom Strom zu trennen (Schaltesteckdose, Master/Slave-Dose oder Kabel ziehen).

Apr22nd

Warum Wäscheleinen besser als Wäschetrockner sind

Laut New York Times gibt es in den USA mehr als 80 Millionen Wäschetrockner und wenn man deren Nutzung um 50% reduzieren und stattdessen auf Wäscheleinen ausweichen würde könnte man den CO2 Ausstoß um 3,3% reduzieren.

Und durch die globale Erwärmung können wir auch in Deutschland immer häufiger der Sonne das Trocknen unserer Kleidung überlassen (endlich ist sie mal zu was gut).

Und Geld für Strom und Wartung spart man auch noch.

Also, folgt dem Beispiel von IDT Energy und kehrt zur guten alten Wäscheleine zurück.

Apr7th

Wie man mit einem iPod Energie spart

Solio, Hersteller von solarbetriebenen Batterieaufladegeräten hat jetzt auch ein spezielles Add-On für den iPod erstellt.

Für nur 100 Dollar bekommt man neben der Möglichkeit seine Batterien mit Sonnenlicht aufzuladen auch noch 8 bis 10 Stunden extra Laufzeit nur durch die zusätzlichen Batterien.

Rentieren wird sich die Investition wohl kaum, nicht mal für extreme Dauer-iPod-Süchtige mit überdurchschnittlichen Strompreisen. Aber wer oft in der Natur unterwegs ist und mehrtägige Wanderungen macht, für den könnten sich die 100 Dollar lohnen.