Vor- und Nachteile von Ökostrom

Die Umwelt zu schützen wird für die Menschen unserer Gesellschaft immer wichtiger und damit einhergehend werden ständig neue Mittel und Wege gesucht, um einen Beitrag zu dieser Aufgabe zu leisten. Die Nutzung von Ökostrom ist einer dieser Wege. Dieser Strom wird auf nachhaltige Weise produziert, etwa durch Wind- und Sonnenenergie oder durch die Verarbeitung von Biomasse. Im Folgenden werden die Vor- und Nachteile der Hinwendung zum Ökostrom erläutert.

Ökostrom – teurer als sein konventioneller Bruder?

Da die meisten Arten Ökostrom zu gewinnen noch recht neu sind, verursachen sie im Vergleich zu den althergebrachten Methoden oft deutlich höhere Kosten. Dadurch, dass sie jedoch finanziell gefördert werden, bekommen die Stromverbraucher kaum etwas davon mit. Viele Tarife der Ökostromanbieter sind für den Verbraucher sogar günstiger als die konventionelle Alternative! Auch hier lohnt sich ein Preisvergleich, bevor der Vertrag abgeschlossen wird.

Energie aus nachwachsenden Rohstoffen

Während die Nutzung fossiler Brennstoffe zur Stromgewinnung der Umwelt große Schäden zufügt und auf Dauer an fehlenden Ressourcen scheitern wird, kann Ökostrom aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden. So werden sowohl Holz als auch unterschiedliche Getreidesorten für dessen Herstellung genutzt. Einige ökologische Formen der Energiegewinnung benötigen nicht einmal das. Durch die Nutzung von Wind- und Sonnenenergie ist es nicht notwendig, eine schwindende Rohstoffquelle zur Stromerzeugung zu nutzen. Auf diesem Wege werden nahezu unerschöpfliche Energiequellen verfügbar gemacht.

Zu diesen nahezu unerschöpfliche Energiequellen zählt auch die Erdwärme:

Ein Nachteil bei der Nutzung von Sonnen- und Windenergie ist jedoch die unregelmäßige Verfügbarkeit. Hier ist es durch natürliche Schwankungen durch wechselnde Wetterbedingungen nicht möglich, jederzeit eine störungsfreie Versorgung zu gewährleisten.

Schaffung von Arbeitsplätzen durch Ökostrom

Durch den Umstieg auf Ökostrom wird, je nach abgeschlossenem Vertrag, die wirtschaftliche Situation der Region unterstützt. Der Ausbau dieser Art der Stromgewinnung wird vom Staat finanziell gefördert. Auf diese Weise kann eine gesunde Konkurrenz zu den herkömmlichen Anbietern aufgebaut und damit einhergehend die Wirtschaft der heimatlichen Gefilde vorangetrieben werden. Gleichzeitig wächst die Unabhängigkeit der Region dadurch, dass nicht mehr die Notwendigkeit besteht, teuren Strom aus anderen Gebieten zu importieren.

Sofern Sie sich dazu entschieden haben, in Zukunft Ökostrom zu nutzen, sollten Sie besonders darauf achten, welchen Anbieter Sie wählen. Nicht jede Form des Ökostroms ist wirklich nachhaltig produziert worden. Dabei sollten die angegebenen Zertifikate ausgiebigst untersucht werden. Laut dem NABU ist beispielsweise der Strom zu empfehlen, der mit dem Grüner Strom-Label, einem Gütesiegel des Vereins Grüner Strom Label e.V., ausgezeichnet wurde.

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