Energiesparen im Büroalltag

Großraumbüros wie dieses verbrauchen unmengen von Energie. Sie bieten aber auch ein großes Potential um Energie zu sparen!

Großraumbüros wie dieses verbrauchen Unmengen von Energie. Sie bieten aber auch ein großes Potential um Energie zu sparen! Fotograf: David Sim.

Alle reden vom Sparen. Ob nun privat oder im Rahmen der beruflichen Tätigkeit. Überall wird gespart und effektiver gearbeitet, um am Monatsende mehr Geld zur Verfügung zu haben. Ein möglicher Weg um die Kosten zu reduzieren ist das Energiesparen, dass auch im Büro mit wenig Mehraufwand umgesetzt werden kann.

In den Büros überall auf der Welt wird jeden Tag viel Energie verschwendet. Und obwohl vielen Menschen bereits ein grundsätzliches Verständnis zum Energiesparen in Fleisch und Blut übergegangen ist, werden trotz alledem viele Energiefresser einfach übersehen oder nicht erkannt. Doch genau durch diese werden die Umwelt und der Geldbeutel übermäßig belastet. Das Erkennen von möglichem Einsparpotential und der unnötigen Verschwendung von Energie kann dabei auch aus umwelttechnischer Sicht vorteilhaft sein.

Geräteanschaffung und –nutzung

Wenn man alle Geräte, die in einem Büro stehen, einmal zählt und auflistet, wird man sicherlich auf eine beträchtliche Summe kommen. Jedes Büro braucht heute neben einer Infrastruktur für das Internet und Telefon auch verschiedene PCs und Peripherie zum Arbeiten. Hier liegt das erste Einsparpotenzial.

Viele Geräte können vom ganzen Team im Büro genutzt werden. Nicht jeder Kollege benötigt einen eigenen Drucker. Ein Netzwerkdrucker, den mehrere Kollegen gemeinsam nutzen, spart Geld und Strom. Zudem gibt es viele sinnvolle Multigeräte, die einige der Einzelgeräte problemlos ersetzen. Fax, Drucker, Kopierer und Scanner können bei einem normalen Gebrauch immer als Kombigerät gekauft werden. Das spart Platz, Strom und weitere Kosten.

Darüber hinaus sollten vor allem selten benutzte Geräte einfach komplett ausschalten, um nicht im Standy-by Modus unnötig Strom zu vergeuden. Gerade bei PCs oder Druckern können sich die so eingesparten Kilowattstunden am Ende des Jahres schön summieren.

Die Arbeitsumgebung

Schaut man in ein Büro, so brennt dort eigentlich den ganzen Tag das Licht. Warum eigentlich? Ist das Tageslicht nicht ausreichend als Beleuchtung?

Man sollte das Licht nur einschalten, wenn es auch wirklich benötigt wird. In den Fluren, Toilette und Küchen muss zudem nur das Licht brennen, wenn sich dort jemand aufhält. Regeln kann man dies sehr gut mit Bewegungsmeldern. So muss kein Kollege dran denken, auch immer wieder das Licht auszumachen. Das spart nicht nur Strom, sondern schont die Nerven.

Effiziente Beleuchtungen

LEDs sind taugen nicht nur für Spielereien wie diese LED-Licht-Türme, sondern auch zum Energiesparen.

LEDs sind taugen nicht nur für Spielereien wie diese LED-Licht-Türme, sondern auch zum Energiesparen. Foto: Jared Tarbell.

Kann auf das Licht nicht vollständig verzichtet werden, so kann man im Büro und im Einzelhandel auch sehr gut mit Energiesparlampen arbeiten. Moderne LED Lampen zum Beispiel erzeugen genügend Licht, um das Büro Licht zu versorgen. Dabei brauchen diese LED Beleuchtung deutlich weniger Strom als eine klassische Glübirne oder Neonröhre. Eine Umrüstung von traditionellen Beleuchtungssystemen auch energiesparende Modelle rentiert sich in kürzester Zeit. Mit den eingesparten Stromkosten von bis zu 90% können andere Projekte in die Tat umsetzt werden.

Effektives Lüften

Durchgehend gekippte Fenster sind wenig hilfreich, wenn es darum geht, dass dem Büro Frischluft zugeführt wird. Einige Male pro Tag ein Stoßlüften hingegen tauscht die verbrauchte und feuchte Luft schnell aus und sorgt für frischen Sauerstoff. Dies regt nicht nur die Arbeitsleistung an, sondern spart Heizkosten und sorgt dafür, dass sich in den Wintermonaten kein Schimmel im Büro bilden kann.

Beim Lüften daran denken, dass die Heizung herunter gedreht wird. Die Heizung würde sonst unnötig mehr Wärme produzieren. Auch die Zimmertemperatur sollte so gewählt werden, dass ein angenehmes Arbeiten möglich ist. Zu warme Räume kosten neben viel Geld auch viel Arbeitsleistung. Denn je wärmer es ist, umso schwerer fällt es, sich zu konzentrieren.

Ein Gedanke zu „Energiesparen im Büroalltag

  1. MilaA

    Wir haben bei uns im Betrieb auf LED-Röhren umgerüstet. Das war zwar erst eine ziemliche Investition, aber die Stromrechung sieht jetzt schon gut aus. In ein paar Monaten bis Jahren haben wir das drin. Meiner Meinung nach sollte man gerade im Bürobereich nicht mit dem Energiesparen aufhören.

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