Energiewiesel - Energie & Umwelt

Mai29th

Umweltschutz eine Frage des Geldes?

Der Rügenbote hat den Trend nach nachhaltigen Produkten und umweltbewusstem Lebensstile unter die Lupe genommen und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass für die arme Unterschicht immer der Preis das entscheidende Kriterium sein wird.

Ist das so? Kann umweltbewusstes Verhalten nur von dem erwartet werden dem es an nichts mangelt und der sich teurere (weil nachhaltig und umweltschonend produzierte) Produkte leisten kann ohne verzichten zu müssen?

Liegt bei denen die kein wenig Geld haben keine Verantwortung? Natürlich wird jemand der am Hungertuch nagt mir den Vogel zeigen wenn ich ihm sage, dass er zur Zeit der Apfelernte gefälligst teure deutsche Äpfel und nicht die billige Ramschware aus Südamerika kaufen soll.

Aber wo zieht man die Grenze? Ab welchem Einkommen kann man ein gewisses Umweltbewusstsein erwarten? Wenn man bedenkt, dass in Deutschland Fernseher und Radio zum minimalen Grundbedarf gehören (und nicht gepfändet werden dürfen!) wird sicher auch die “Ökogrenze” in den Köpfen der Menschen sehr hoch angesetzt.

Was viele bei dieser Betrachtung vergessen ist, dass Umweltschutz nicht immer kosten muss. Wenn ich die Heizung ausmache und kurz Stoßlüfte anstatt des Fenster den ganzen Tag auf kipp und die Heizung auf Stufe 3 zu haben gehe ich nicht nur schonend mit unseren Ressourcen um, ich spare auch noch Energie und damit Geld!

Mai29th

Jetzt im Trend: Umweltfonds

Lange Zeit galten Umweltfonds als Geheimtipp um die (von den Banken garantierten!) Verluste steuerlich abzusetzen und gleichzeitig eine Prämie von der Regierung einstreichen zu können.

Wie ich zu meiner großen Freude im Geld Blog gelesen habe sind solche Umweltfonds mitlerweile aber auch eine ernst zunehmende Geldanlage und nicht nur etwas für Ökospinner oder Leute die ihr Gewissen beruhigen wollen.

Regenerative Energien sind im kommen, der Solar-Markt boomt, die globale Erwärmung wird zu einer immer größeren und greifbareren Bedrohung und (last but not least) die Benzinspreise steigen und steigen. Was liegt da näher als auf satte Renditen in einem stätig wachsenden Industriesektor zu hoffen?

Mai29th

Energiebilanz eines Computers

Über den hohen Stromverbrauch von Computern wissen wir wohl alle bescheid aber was bei der Produktion für Ressourcen verbraucht werden ist wirklich erschreckend.

In seinem Second-Life für gebrauchte Computer Artikel spricht das PHP Developer Blog von einem Verbraucht von 1.500 Liter Wasser und 5.300 kWh während der Herstellung eines Computers. Dazu kommen dann noch 1.850 Kg CO2 die in die Umwelt geblasen werden.

Außerdem ist ein durchschnittliches Netzteil in den letzten Jahren von 250 auf 500 Watt gestiegen. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit bis PCs mit ähnlichen Energie-Gütesigeln wie Waschmaschinen oder Kühlschränke ausgestattet werden.

Mai1st

4 Tipps zum Stromverbrauch von Computern

Bei Digital Inspiration läuft gerade eine Umfrage ob die User ihre PCs nachts anlassen oder ausmachen. In diesem Zusammenhang hat Amit Agarwal ein paar Fakten zum Thema PC und Energieverbrauch herausgesucht.

  • Ein Computer der durchgehend betrieben wird produziert (durch seinen Energieverbrauch) soviel CO2 wie 100-500 Bäume absorbieren können.
  • Ein Laptop verbraucht nur etwa ein Viertel der Energie die ein Desktop Rechner benötigt.
  • LCD Monitore verbrauchen nur ein Drittel der Energie eines CRTs.

Daher ein paar Tipps wie ihr euren Stromverbrauch reduzieren und somit euer Portemonai und die Umwelt schützen könnt:

  1. Schaltet den Monitor aus, wenn ihr in für 15 Minuten oder länger nicht benutzt.
  2. Schaltet den Computer aus, wenn ihr ihn für mehrere Stunden nicht benötigt.
  3. Wenn ihr einen neuen Monitor kauft, nehmt einen LCD. Die sind sowieso angenehmer für die Augen.
  4. Wenn ihr einen neuen Computer kauft, denkt über einen Laptop nach.

Wichtig ist, nicht den Standby Modus zu benutzen sondern die Geräte komplett auszuschalten und am besten die ganze Steckdose vom Strom zu trennen (Schaltesteckdose, Master/Slave-Dose oder Kabel ziehen).