Energiewiesel - Energie & Umwelt

Apr28th

Mehrheit der Bundesbürger möchte Ökostrom auch zu höheren Preisen

Eine vom Stern in Auftrag gegebene Studie des Forsa-Institut ist zu dem Ergebnis gekommen, dass 52% der Bundesbürger bereit sind Ökostrom zu beziehen, auch wenn dies teuer ist als Strom aus konventionellen Quellen.
Nicht dazu bereit die höheren Kosten in Kauf zu nehmen sind 41 Prozent. Die restlichen 7% beziehen entweder schon Ökostrom oder hatten keine Meinung zum Thema.

Via Strom-is-gelb.de

Apr23rd

Sharp vermittelt Wissen über Solarenergie in Kalifornien

Hauseigentümer in Kalifornien, dem US-Bundesstaat mit der solarfreundlichsten Regierung, sind das Ziel einer Aufklärungskampagne von Sharp.

Nach einer Befragung von 1000 Leuten war Sharp so entsetzt darüber wie viele falsche Vorurteile es über Solarenergie gibt, dass sie die Menschen aufklären wollen.

Beispiele für verbreitete Vorurteile:

  • Solarenergiesysteme funktionieren nur an heißen, wolkenlosen Tagen.
  • Dachinstallationen gibt es nur in einer Version: Groß und hässlich.
  • Wer mehr Energie produziert als er benötigt hat keine Möglichkeit diese zu verkaufen.

Alle drei Behauptungen sind natürlich totaler Quatsch.

Um diese Vorurteile aus der Welt zu schaffen (und selbst mehr Solarenrgie-Hardware zu verkaufen) wird Sharp Anzeigen in Zeitschriften und Zeitungen schalten. Außerdem soll die neue Sharp Solar Internetseite HellosunshineCA.com massiv beworben werden.
Auf selbiger kann auch ein Newsletter abonniert werden welcher mit informativen Hinweisen gespickt ist. So reicht laut Sharp das Sonnenlicht welches die Erde innerhalb einer Zeitspanne von 60 Sekunden trifft um unseren Planeten ein ganzes Jahr lang mit Energie zu versorgen.

Dass es Sharp nicht nur um den Verkauf (sondern auch um das gute Öko-Image die Umwelt) geht sieht man daran, dass sie auch Schulklassen über Solartechnik aufklären wollen.

Die Hauptzielgruppe sind aber relativ gut ausgebildete Menschen zwischen 35 und 55 mit einem Jahreseinkommen von mindestens 100.000 US-Dollar. Diese Zielgruppe ist für regenerative Energien noch kaum erschlossen worden und wird vermutlich erst in ein oder zwei Jahren vermehrt in alternative Technologien investieren.

Apr22nd

Wie die Kanalisation die olympischen Winterspiele 2010 heizen wird

Bei altdotenergy habe ich gerade gelesen, dass die Stadt Vancouver plant ihre Abwasserleitungen als eine Art geothermale Heizanlage für das olympische Dorf der Winterspiele 2010 zu verwenden.
Dabei wird Wärme aus dem Abwasser gewonnen und zum Beheizen von Gebäuden oder zum Wärmen von Wasser verwendet.
Ähnliche Systeme haben sich bereits in Japan und Norwegen bewährt.

Die Kosten für die Umbauarbeiten belaufen sich nach ersten Schätzungen auf 13 Millionen Euro. Dazu kommt dann sicher noch einiges an Wartungskosten.
Da bei den Umbauten und während der Produktion der verwendeten Wärmetauscher sicherlich auch CO2 freigesetzt wird stellt sich die frage ob dieses Geld, wenn man nur die Energieeffizienz betrachtet, nicht an anderer Stelle besser aufgehoben wäre.
Ich denke hier geht es eher um das Prestige und ein positives, ökologisches Image für Vancouver und die Olympiade als um den Umweltschutz.

Apr22nd

Warum Wäscheleinen besser als Wäschetrockner sind

Laut New York Times gibt es in den USA mehr als 80 Millionen Wäschetrockner und wenn man deren Nutzung um 50% reduzieren und stattdessen auf Wäscheleinen ausweichen würde könnte man den CO2 Ausstoß um 3,3% reduzieren.

Und durch die globale Erwärmung können wir auch in Deutschland immer häufiger der Sonne das Trocknen unserer Kleidung überlassen (endlich ist sie mal zu was gut).

Und Geld für Strom und Wartung spart man auch noch.

Also, folgt dem Beispiel von IDT Energy und kehrt zur guten alten Wäscheleine zurück.

Apr7th

San Francisco verbietet Einkaufstüten aus Plastik

Die amerikanische Metropole San Francisco hat vor Einkaufstüten aus Plastik zu verbieten. Der Vorschlag wurde vom “Board of Supervisors” genehmigt und wird laut CNN demnächst vom Bürgermeister unterzeichnet werden.

Durch das Verbot sollen jährlich 450.000 Gallonen Öl gespart werden. Statt Plastiktüten werden nun Einkaufsbeutel aus Stoff ausgegeben.

Der Grundgedanke ist ja richtig aber was ist wenn ich zufällig vor dem Supermarkt stehe und noch ein paar Sachen benötige. Soll ich mir dann extra eine weitere Stofftasche kaufen? Denn die werden im Gegensatz zu Plastikbeuteln sicher nicht umsonst sein. Dann habe ich ja nach kürzester Zeit 100 Einkaufstüten aus Stoff zu Hause rumfliegen. Und verkaufen kann man die schlecht. Wer kauft schon gebrauchte Einkaufstaschen? Und es ist ja nicht so, als würden dafür keine Pflanzen geerntet und verarbeitet werden, was ja auch wieder Energie benötigt.

Besser wäre es an die Menschen zu appellieren sich einige wiederverwendbare Tüten anzuschaffen und bei einem geplanten Einkauf mitzunehmen. Wenn alle mitmachen würden (was natürlich nie der Fall sein wird) wäre das für die Menschen und die Umwelt am besten.

Apr7th

Wie man mit einem iPod Energie spart

Solio, Hersteller von solarbetriebenen Batterieaufladegeräten hat jetzt auch ein spezielles Add-On für den iPod erstellt.

Für nur 100 Dollar bekommt man neben der Möglichkeit seine Batterien mit Sonnenlicht aufzuladen auch noch 8 bis 10 Stunden extra Laufzeit nur durch die zusätzlichen Batterien.

Rentieren wird sich die Investition wohl kaum, nicht mal für extreme Dauer-iPod-Süchtige mit überdurchschnittlichen Strompreisen. Aber wer oft in der Natur unterwegs ist und mehrtägige Wanderungen macht, für den könnten sich die 100 Dollar lohnen.