Energiewiesel - Energie & Umwelt

Feb3rd

Die deutsche Doppelmoral beim Klimaschutz

Von den USA ist man ja gewohnt, dass sie sich nicht wirklich um den Klimaschutz scheren. Aber wie sieht es mit Deutschland und Europa aus? Öffentlich wird größtes Interesse am Klimaschutz propagiert aber das sieht die Süddeutsche ganz anders.

Um es mit den Worten de Umweltstaatssekretärs Michael Müller (SPD) zu sagen:

Der Klimawandel ist voll im Gange. Wer ihn jetzt noch bezweifelt, spielt russisches Roulette.

Und nicht nur aus dem Umweltressort hört man solche Töne. Auch das Wirtschaftsministerium will sich für einen geringeren Kohlendioxid Ausstoß einsetzen.

Doch wie sieht es wirklich aus?

  • Der EU-Umweltkommissar fordert strengere Grenzwerte in der Autoindustrie.
    Deutschland versucht ihn zu bremsen und sieht zehntausende von Arbeitsplätzen in Gefahr.
  • Der Emissionshandel belastet Klimasünder und entlastet “saubere” Unternehmen.
    Deutschland verschenkt Emissionszertifikate an die Energie-Riesen und ganz besonders die Braunkohlekraftwerke, die ja noch nicht genug subventioniert werden.
  • Als die EU dann auch noch die Emissionsrechte für Deutschland verringerte trat die Frage wie man sie den einhalten könnte gar nicht auf. Nur über die Aussichten einer Klage gegen diese Kürzung wurde debattiert.
  • Starvos Dimas (Umweltkommissar) steigt vom Dienst-Mercedes auf ein umweltschonenderes Auto japanischer Herkunft um.
    Deutschland kritisiert, dass dadurch Arbeitsplätze in Europa verloren gehen.
    Moral? Klimaschutz ja. Aber doch nicht mit Hilfe von außen!

Warten wir mal ab was sich auf dem EU-Gipfel im März unter deutscher Präsidentschaft in Bezug auf das angestrebte Energie- und Klimaschutzgesetz ergibt.

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