Energiewiesel - Energie & Umwelt

Nov30th

Wie spart man Kohlendioxid?

Vom ZDF gibt es aktuell eine nette Aktion zum Thema Energiesparen. Unter dem Motto “Wie retten Sie die Welt?” werden User aufgefordert ein kurzes Video einzusenden, in dem sie zeigen oder erklären wie sie Kohlendioxid sparen. (weiterlesen…)

Dez23rd

Strom aus Salzwasser mit Osmose Kraftwerk

StatkraftDer größte norwegische Energiekonzern Statkraft ist seit langem für sein Engagement im Bereich der regenerativen Energien bekannt und betreibt zahlreiche Wind- und Wasserkraftwerke.
Im kleinen Örtchen Tofte, nahe der Hauptstadt Oslo, soll jetzt auf dem Gelände der Zellulosefirma Södra Cell in einer leer stehenden Halle das erste Osmose-Kraftwerk der Welt entstehen. (weiterlesen…)

Dez20th

US Regierung sagt: Wir haben die Klimadebatte manipuliert

White House Bush

Die dem Komitee vorliegenden Beweise lassen nur einen Schluss zu: Die Regierung Bush war systematisch darum bemüht die Untersuchung des Klimawandels zu manipulieren und die Öffentlichkeit über die Gefahren der globalen Erwärmung zu belügen.

Es klingt unglaublich aber diese Aussage stammt vom COGR, dem Committee on Oversight and Government Reform des amerikanischen Kongress. (weiterlesen…)

Sep14th

Von fossiler zu regenerativer Energie

Von fossiler zu regenerativer EnergieDie Sonne hat eine Brenndauer von weiteren fünf Milliarden Jahren, und im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern besteht nicht das Problem der begrenzten Reserven.

Doch noch immer wird die meiste Energie aus begrenzten Ressourcen, wie Kohle oder Öl gewonnen.

Über kurz oder lang müssen die Menschen sich umstellen und die als unerschöpflich angesehenen regenerativen Energien nutzen.

Nutzung der fossilen Energieträger

Kohle - fossiler Energieträger
Fossile Energieträger sind zwar als solare Ressourcen zu verstehen da sie auch aus Biomasse bestehen, aber sie werden nicht in die Regenerativen Energien mit einbezogen da die Menschheit seit den Anfängen der Industrialisierung die darin eingebundenen Energien, und das CO2 in kurzen Zeiträumen freisetzt.

Was die Natur an 500.000 Tagen zur Schaffung von fossilen Energien benötigt hat, wird von der Menschheit zurzeit an einem Tag zur Stromerzeugung verbrannt.

Erneuerbare Energien lösen die fossilen Energieträger ab

In Deutschland werden derzeit erneuerbare Energien hauptsächlich in der Verwertung flüssiger und fester biogener Brennstoffe eingesetzt. Der Primäreigenbedarf an Strom konnte im Jahr 2004 bereits zu 3,6 Prozent von erneuerbaren Energien erzeugt und abgedeckt werden.

Regenerative EnergienIn Deutschland ist der Ausbau von alternativen Energien deutlich schneller vorangeschritten als angenommen. Im Jahr 2006 lag der Anteil bereits bei 11,8 Prozent, bis 2010 soll der Anteil mindestens 12,5 Prozent betragen. Für das Jahr 2007 wird hierbei aber erwartet dass der Prozentsatz von

12,5 Prozent bereits überschritten wird.

Bis zum Jahr 2020 ist es also möglich einen Anteil von 16 Prozent durch die Stromerzeugung von alternativen Energien zu erreichen, somit ist Deutschland derzeit im Ausbau den anderen EU-Staaten weit überlegen. Eine Stromlücke wird es nicht geben, und auch der Ausstieg aus der Atomenergie wird aufgrund der Klimaschutzziele in Deutschland weiter verfolgt.

Da der Strom von erneuerbaren Energien immer noch recht teuer ist, und es derzeit eine Vielzahl an Stromanbietern gibt, so lohnt sich in jedem Fall eine Strom Preisvergleich, um etwas Geld zu sparen.

Aug21st

Lohnt die Anschaffung einer Pelletsheizung?

Zuerst ein kurzer Überblick über das Heizmaterial

Stroh
Stroh gibt es getrocknet, sowie in Pelletform. Die Beschickung mit Peletts ist jedoch wesentlich einfacher.
Der Heizwert von Strohpellets liegt bei 5.000 kWh je Tonne

Holzpellets
Holzpellets bestehen aus gepressten Holzspänen. Der Vorteil gegenüber dem Heizen mit Holzscheiten ist der, dass die Pellets bereits bei der Herstellung getrocknet werden und daher kaum Feuchtigkeit ziehen (vorausgesetzt sie werden fachgerecht, also trocken, gelagert). Weil bei der Herstellung auf Chemikalien verzichtet wird, kann die Asche bedenkenlos über den Hausmüll entsorgt oder als wertvoller Pflanzendünger verwendet werden. Weil bei der Verbrennung zudem kein CO2 entsteht, sind sie sehr umweltfreundlich. Holzpellets sind einfach zu dosieren. Je mehr Wärme gewünscht wird, desto mehr Brennmaterial gibt man in den Ofen. Eine Tonne Holzpellets besitzt einen Heizwert von ca. 4.900 kWh.
Allerdings ist der Preis für Holzpellets höher, als der für Stroh (Holzpellets: 230 Euro je Tonne; Stroh: 150 Euro je Tonne), liegt allerdings immer noch deutlich unter dem Preis für Heizöl (370 €/t).

Restmüll
Restmüll ist einfach zu beschaffen, da er überall anfällt, wo Menschen sind, die Stromausbeute ist allerdings im Vergleich zu den anderen beiden Optionen eher gering.
Restmüll erzeugt einen Heizwert von 1,3 MJ je kg. Dies Entspricht bei einer Masse von einer Tonne einem Heizwert von gerade einmal 360 kWh
Außerdem kommen noch Kosten für das Pressen und Trocknen des Restmülls auf einen zu.

Kosten Pelletsheizung

  • Anschaffungskosten: 13.700 €
  • Betriebskosten: 997 €/Jahr
    im Vergleich - Heizölheizung: 1.735 €

Was kann man an Geld und Energie sparen im Gegensatz zu Heizöl?
Nun muss man vorsichtig sein. Zwar sind die Betriebskosten einer Pelletsheizung niedriger, dafür besitzt Heizöl aber einen Heizwert, der etwa dem 2,5 fachen entspricht (11.400 kWh/t). Man benötigt also etwa 2,5 mal so viele Pellets, wie man Heizöl brauchen würde.

Bei einem jährlichen Verbrauch von 3.500 kWh müsste man für die Pellets somit 164,29 ausgeben, für das Heizöl lediglich 113,60. Trotzdem spart man pro Jahr noch immer knappe 700 Euro. Eventuell gibt es auch noch Zuschüsse, weil man somit saubere Energie produziert. Da das aber von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich ist muss dies im Einzelnen recherchiert werden.

Mai29th

Umweltschutz eine Frage des Geldes?

Der Rügenbote hat den Trend nach nachhaltigen Produkten und umweltbewusstem Lebensstile unter die Lupe genommen und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass für die arme Unterschicht immer der Preis das entscheidende Kriterium sein wird.

Ist das so? Kann umweltbewusstes Verhalten nur von dem erwartet werden dem es an nichts mangelt und der sich teurere (weil nachhaltig und umweltschonend produzierte) Produkte leisten kann ohne verzichten zu müssen?

Liegt bei denen die kein wenig Geld haben keine Verantwortung? Natürlich wird jemand der am Hungertuch nagt mir den Vogel zeigen wenn ich ihm sage, dass er zur Zeit der Apfelernte gefälligst teure deutsche Äpfel und nicht die billige Ramschware aus Südamerika kaufen soll.

Aber wo zieht man die Grenze? Ab welchem Einkommen kann man ein gewisses Umweltbewusstsein erwarten? Wenn man bedenkt, dass in Deutschland Fernseher und Radio zum minimalen Grundbedarf gehören (und nicht gepfändet werden dürfen!) wird sicher auch die “Ökogrenze” in den Köpfen der Menschen sehr hoch angesetzt.

Was viele bei dieser Betrachtung vergessen ist, dass Umweltschutz nicht immer kosten muss. Wenn ich die Heizung ausmache und kurz Stoßlüfte anstatt des Fenster den ganzen Tag auf kipp und die Heizung auf Stufe 3 zu haben gehe ich nicht nur schonend mit unseren Ressourcen um, ich spare auch noch Energie und damit Geld!

Mai29th

Jetzt im Trend: Umweltfonds

Lange Zeit galten Umweltfonds als Geheimtipp um die (von den Banken garantierten!) Verluste steuerlich abzusetzen und gleichzeitig eine Prämie von der Regierung einstreichen zu können.

Wie ich zu meiner großen Freude im Geld Blog gelesen habe sind solche Umweltfonds mitlerweile aber auch eine ernst zunehmende Geldanlage und nicht nur etwas für Ökospinner oder Leute die ihr Gewissen beruhigen wollen.

Regenerative Energien sind im kommen, der Solar-Markt boomt, die globale Erwärmung wird zu einer immer größeren und greifbareren Bedrohung und (last but not least) die Benzinspreise steigen und steigen. Was liegt da näher als auf satte Renditen in einem stätig wachsenden Industriesektor zu hoffen?

Mai29th

Energiebilanz eines Computers

Über den hohen Stromverbrauch von Computern wissen wir wohl alle bescheid aber was bei der Produktion für Ressourcen verbraucht werden ist wirklich erschreckend.

In seinem Second-Life für gebrauchte Computer Artikel spricht das PHP Developer Blog von einem Verbraucht von 1.500 Liter Wasser und 5.300 kWh während der Herstellung eines Computers. Dazu kommen dann noch 1.850 Kg CO2 die in die Umwelt geblasen werden.

Außerdem ist ein durchschnittliches Netzteil in den letzten Jahren von 250 auf 500 Watt gestiegen. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit bis PCs mit ähnlichen Energie-Gütesigeln wie Waschmaschinen oder Kühlschränke ausgestattet werden.

Mai1st

4 Tipps zum Stromverbrauch von Computern

Bei Digital Inspiration läuft gerade eine Umfrage ob die User ihre PCs nachts anlassen oder ausmachen. In diesem Zusammenhang hat Amit Agarwal ein paar Fakten zum Thema PC und Energieverbrauch herausgesucht.

  • Ein Computer der durchgehend betrieben wird produziert (durch seinen Energieverbrauch) soviel CO2 wie 100-500 Bäume absorbieren können.
  • Ein Laptop verbraucht nur etwa ein Viertel der Energie die ein Desktop Rechner benötigt.
  • LCD Monitore verbrauchen nur ein Drittel der Energie eines CRTs.

Daher ein paar Tipps wie ihr euren Stromverbrauch reduzieren und somit euer Portemonai und die Umwelt schützen könnt:

  1. Schaltet den Monitor aus, wenn ihr in für 15 Minuten oder länger nicht benutzt.
  2. Schaltet den Computer aus, wenn ihr ihn für mehrere Stunden nicht benötigt.
  3. Wenn ihr einen neuen Monitor kauft, nehmt einen LCD. Die sind sowieso angenehmer für die Augen.
  4. Wenn ihr einen neuen Computer kauft, denkt über einen Laptop nach.

Wichtig ist, nicht den Standby Modus zu benutzen sondern die Geräte komplett auszuschalten und am besten die ganze Steckdose vom Strom zu trennen (Schaltesteckdose, Master/Slave-Dose oder Kabel ziehen).

Apr28th

Mehrheit der Bundesbürger möchte Ökostrom auch zu höheren Preisen

Eine vom Stern in Auftrag gegebene Studie des Forsa-Institut ist zu dem Ergebnis gekommen, dass 52% der Bundesbürger bereit sind Ökostrom zu beziehen, auch wenn dies teuer ist als Strom aus konventionellen Quellen.
Nicht dazu bereit die höheren Kosten in Kauf zu nehmen sind 41 Prozent. Die restlichen 7% beziehen entweder schon Ökostrom oder hatten keine Meinung zum Thema.

Via Strom-is-gelb.de

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